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![]() siebenschläfer |
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| Hallo miteinander, zur Zeit lese ich in Kroners Geschichte der Sieb. Sachsen, Band 2 (Verlag Haus der Heimat Nürnberg, 2008; ISBN 978-3-00-024223-6). Im Kapitel "Sächsische Mundart-deutsche Hochsprache" steht u. a.: "Jede der rund 250 sächsischen Ortschaften hat ihre eigene Mundart. So gibt es für das Eigenschaftswort "grün" 68, für die Hauptwörter "Gans" (im Sächsischen "Gas") 63, für "Hund" 59 und für die Präposition "hinter" 65 belegte Lautformen. Die Buntscheckigkeit ist zum Teil im Wortschatz festzustellen. Für die "Kartoffel" kennt man beispielsweise 27 und für den "Maisbrei mit Käse" 17 Bezeichnungen. Wenn ich gut überlege, so komme ich bei der Kartoffel auf etwa 5 bis 6 Bezeichnungen. Es würde mich interessieren, wieviel Bezeichnugen wir in diesem Thread zusammenbringen. Ich bitte Euch mitzumachen. Ich fange an: Iardnäss (Erdnuss) in Nadesch. |
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![]() hanzy75 |
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| Grumper in Petersdorf/Mühlbach | |
![]() Ado |
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| Krumpirn | |
![]() hein |
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| "Ingerbirn" in Nordsiebenbürgen (Tekendorf?) "Ïerdaipel" in Zeiden, im Burzenland allgemein: Erdäpfel. Wo sagt man "Ïerdkëis" (Erdkäs?) In Kleinschenk vielleicht? Und "Pitschotschen" habe ich auch schon gehört. |
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![]() Wilhelm |
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| Repen in Klein-Alisch | |
![]() Reini |
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| Krumpen, Krumpiren in Kerz. | |
![]() rose |
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| Ïerdkëis" (Erdkäs) in Stein | |
![]() siebenschläfer |
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| Bislang sind etwa 7 Bezeichnungen für die Kartoffel zusammengekommen. Vielen Dank an Euch. Es fehlen aber immer noch ca. 20. Vielleicht meldet sich noch jemand. |
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![]() der Ijel |
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| Kråmpïren= sprächt em ä Rued. Mat der Betoneng åf det i, et as e lunk i. | |
![]() Wittl |
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| Ech kennen des Knolle nor als; Bratkartoffeln mät Späjeloachen Bratkartoffeln mät Spinat Bratkartoffeln mät Polisch Bratkartoffel mät em Strämpel vum Hänkelen Bratkartoffel mät Kåmpest Bratkartoffel mät Salat Bratkartoffeln mät Kråtzewetz Oder ïfach nor Bratkartoffeln mät Bratkartoffeln.... wor und äs bäs af den hegdijen Dååch me Leibgericht... Mät Krumpirn kaon ech gaonz locker iwerliëwen...wonn noch e Steak vum Schwenj derzea kit!!! nfu S"ä"rvus |
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![]() Wilhelm |
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| Hallo miteinander, es dürftn noch viele andere Begriffe so verschieden sein. Zum Beispiel: Mais, Teufel, jetzt,... Und da möchten einige unserer Landsleute, unseren Dialekt in der Schule unterrichten, ja vielleicht als neue Sprache definieren so wie die Luxenburger. |
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![]() siebenschläfer |
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| Cha Wilhelm, et äs net iefoch mät dem Sochseschen :))) Ich zietiere nochmals aus den oben genannten Buch: "Mundartliche Buntscheckigkeit gibt es auch sonst im deutschen Sprachraum, sie ist aber nirgendwo so stark ausgeprägt wie in Siebenbürgen. Sie hat sich in Siebenbürgen aus der verschiedenartigen Abstammung der Ansiedler, der innersiebenbürgischen Wanderung, der Mundartmischung und der Abgeschiedenheit einzelner Ortschaften ergeben. Trotz dieser Buntscheckigkeit präsentiert sich das Sächsische als eine einheitliche Mundart, der Nordsiebenbürger muß sich nicht des Rumänischen bedienen, wenn er mit einem Südsiebenbürger spricht, wie witzelnd behauptet wird, auch wenn der Bistritzer von "Audränk" (Gurke) und "Pränz" (Käse) spricht und der Südsiebenbürger dafür "Kratzewetz" und "Tourelt" gebraucht." Aber beleiben wir bei der Kartoffel: Soviel ich mich erinnere sagen die Zenderscher Ierdbircher (Erdbirnen). Auch das Wort Scheckerreppen (von scheckern = rollen?; also rollende Rüben) habe ich irgendwo gehört. |
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![]() Wilhelm |
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| Zu dem Text aus dem Buch muss noch hinzugefügt werden der Einfluss vom ungarischen, rumänischem und türkischem. Zum B. in Rode sagt man zum Mais Türkisch Kaorn, ist übersetzt aus dem ungarischen, Törökbusa. In Klein-Alisch Kukerutz, warscheinlich aus dem türkischen. |
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![]() siebenschläfer |
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Wilhelm schrieb:Zu dem Text aus dem Buch muss noch hinzugefügt werden der Auch über die Lehnwörter von den mitbewohnenden Nationalitäten schreibt Kroner, aber ich möchte nicht das ganze Buch zitieren. M. E. sollten diese 2 Bänder in jedem säschischen Haushalt zu finden sein. Wilhelm schrieb: Zum B. in Rode sagt man zum Mais Türkisch Kaorn, ist übersetzt aus dem ungarischen, Törökbusa. Tja, auch so manches italienisches Bier wird nicht aus Gerste sondern aus "grano turco" (türkisches Korn) gebraut. |
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![]() Wittl |
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siebenschläfer schrieb:Cha Wilhelm, et äs net iefoch mät dem Sochseschen :))) Meng Ealder sode ken de "Käse" Këës uch Tëurlenk wor en Uërt "Telemea", oder "Urda" et schengt doch en Eangderschiid (än der Hiërstalleng) ze giën...oder net? Kenne mech net ëus... |
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