Frau, 21 Jahre, aus Reußmarkt
Mit "Ach und Krach" hat die Erzählerin den Mann, den sie seit 5 Jahre kennt, geheiratet. Weil die Mutter herzkrank war, fand die Verlobung im stillen, ganz ohne Dorfjugend und nur im Beisein der beiden Familien, am 1. Christtag unterm Weihnachtsbaum statt. Die Hochzeit im Februar war dann schon größer, mit 100 Gästen. Da die Mutter nicht konnte, wie sie wollte, gab es Hilfe von allen anderen Frauen aus der Verwandtschaft. Es wurde echt sächsisch gebacken, Hanklich. Die Braut hingegen war nicht sächsisch angezogen, sondern im weißen Brautkleid. Im Brautkleid aus Frankreich. Es lag zwar viel Schnee und es war kalt, aber der Braut kam der Tag nicht so kalt vor. Und am Himmel war keine einzige Wolke. So eine schöne Hochzeit gab es noch nirgends, sagten die Gäste. Ob man das wohl bei jeder Hochzeit so sagt? [
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7:11 Minuten, 3.3 MB • Aufnahmejahr: 1969 - Veröffentlicht am 16. April 2011