Statt eines Ausflugs

Schülerin, 10 Jahre, aus Hahnbach

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Eigentlich sollte die Schulklasse mit dem Lehrer einen Ausflug machen. Als dieser jedoch am Samstag vormittag nicht erschien, gingen die Schulkinder zu einem nahegelegenen Berg spielen. Während die Mädchen Blumen pflückten, bauten die Jungen eine "Kalipp". [mehr...]
Aufnahmejahr: 1969 - Veröffentlicht am 12. April 2011 • 1 Kommentar
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

Ereignisreicher Ausflug

Mann, 66 Jahre, aus Heldsdorf
Ein Heldsdörfer Kränzchen macht einen Ausflug mit einem Auto ohne Bremsen. Wenn es bergab geht, müssen die Insassen das Auto mit Seilen festhalten. Bei dieser Aktion wird einer der Teilnehmer von einem Fahrradfahrer angefahren. Als sei es noch nicht genug, ertönt bei der Rückkehr die Feuersirene: das Haus eines Ausflüglers brennt! [Aufnahme anhören »]
2:40 Minuten, 2.4 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 11. April 2011

Edelweiß

Mann, 21 Jahre, aus Werd
Auf einem Gebirgsausflug ließen sich der Erzähler und sein Cousin von einem Schafhirten den Weg zu den letzten im Spätsommer auffindbaren Edelweiß zeigen. In einer Schlucht wurden sie fündig. Die beiden stiegen hinab, holten etwa 50 Blumen, und kehrten wieder zurück. Dann entdeckten sie weitere Blumen, die der Cousin unbedingt haben wollte. Sie stiegen wieder hinab, der Cousin voran. Da kam von oben ein großer Stein und riss den Cousin mit in die Tiefe. Ab dem Moment kann der Erzähler sich zwar nicht mehr an das Geschehene erinnern, aber die Touristen aus Ostdeutschland, die gleich zu Hilfe kamen, konnten nur noch den Tod feststellen. [Aufnahme anhören »]
4:52 Minuten, 2.2 MB • Aufnahmejahr: 1971 - Veröffentlicht am 19. März 2011

Tagesausflug in die Schulerau

Mutter, 45 Jahre, aus Schlatt
Der Ausflug einer Schülergruppe nach Kronstadt bot eine gute Mitfahrgelegenheit für einen Besuch beim Sohn. In Kronstadt konnte man die Schwarze Kirche besichtigen, an der man 100 Jahre lang gebaut hat. Auch über Honterus war einiges erfahren und wie er die Kirche reformiert hat. In der Schulerau kam es dann zur Begegnung mit dem Sohn, der im Sport-Hotel arbeitete. Die Freude über das unerwartete Wiedersehen war groß. Gleich wurde die Mutter ins Restaurant geführt und bewirtet. Es wurde viel erzählt und es gab auch einen kleinen Spaziergang. Der Sohn musste allerdings in der Schulerau bleiben - er hatte viel Arbeit. [Aufnahme anhören »]
4:11 Minuten, 1.9 MB • Aufnahmejahr: Schlatt - Veröffentlicht am 13. März 2011

Fahrradtour mit dem Herrn Pfarrer

Junge, 14 Jahre, aus Reichesdorf
Zusammen mit dem Herrn Pfarrer Hans Binder ging es auf einen Fahrradausflug an die Kokel, bei dem auch die umliegenden Gemeinden kennengelernt wurden. Konkret ging es nach Großkopisch, Waldhütten, Halvelagen, Elisabethstadt, Scharosch und Birthälm. Besichtigt wurden vor allem Kirchen, aber auch eine Hopfentrocknungsanlage. Dabei blieb aber auch noch Zeit für Pausen und das eine oder andere Bad. [Aufnahme anhören »]
4:20 Minuten, 2 MB • Aufnahmejahr: 1972 - Veröffentlicht am 11. März 2011

Drei Studenten auf Wanderung am Rhein und Mosel

Professor, 82 Jahre, aus Hermannstadt
Der pensionierte Professor erinnert sich an seine Studienzeit. In dem Jahre 1907 machten sie sich zu Dritt auf die Wanderschaft um Rhein und Mosel besser kennen zu lernen. Zu der Zeit war der Erzähler zum Studium in Deutschland, in Marburg. Der Rhein und der Wein kam ihm gar nicht so schön und gut vor, gab es doch in seiner Heimat Siebenbürgen schönere Gegenden und Weine. An einem Abend sind sie in einem Ort angelangt, wo gerade eine Kirmes gefeiert wurde. Bei der Tanzunterhaltung ist ihnen ein hübsches Mädchen aufgefallen, dass vorerst nicht zum Tanzen aufgefordert wurde. [Aufnahme anhören »]
7:49 Minuten, 3.6 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 27. Februar 2011

Luitpold Michaelis in Bayern

82 Jahre, aus Hermannstadt
Wenn man auf die Welt kommt, dann wird man meistens nicht von den Eltern gefragt, wie man heißen möchte. Der Erzähler ist mit seinem Vornamen Luitpold nicht zufrieden. Er sollte eigentlich Leopold heißen. Eines Tages macht sich der Erzähler auf den Weg, seinem Namen Luitpold auf den Grund zu gehen. Auf der Reise durch Bayern, erkundigt er sich ob die Einheimischen ihre Söhne nach ihrem Prinzregenten Luitpold benennen würden. [Aufnahme anhören »]
2:31 Minuten, 1.2 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 13. Februar 2011

Beim Krebse fangen

Frau, 68 Jahre, aus Hermannstadt
Die Sprecherin waren eine große Familie und wohnten Mitten in Hermannstadt. Deswegen war der Familienvater immer bedacht am Sonntag mit den Kindern Ausflüge ins Grüne zu machen. Eine so große Familie zusammenzupacken und zu verfrachten war nicht immer ganz einfach. Manchmal ging es auch zum Krebse fangen. Als Köder verwendete man stinkende, verdorbene Leber. [Aufnahme anhören »]
7:58 Minuten, 3.7 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 12. Februar 2011

Konversation zwischen Eheleuten

Frau und Mann, aus Michelsberg
Mann und Frau unterhalten sich im ersten Teil über einen Winterausflug zum Halben Stein. Im zweiten Teil geht es um die Vorbereitungen zum Schweineschlachten. Die Därmer müssen gut gesäubert werden. Das Abendessen muss für die Helfer auch noch vorbereitet werden. Es gibt Suppe und Hiebes. Krampampel gibt es auch, dabei werden gebackene, getrocknete Pflaumen mit Schnaps (Pali) übergossen. [Aufnahme anhören »]
6:49 Minuten, 3.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 9. Februar 2011

Auf Sommerfrische in Michelsberg

Klavierlehrerin, 79 Jahre, aus Hermannstadt
Als Sommerfrischler erlebten die wohlhabenden Hermannstädter Familien paradiesische Zeiten in Michelsberg, im sogenannten "Land der Wonnen". In der Schwimmschule gab es ein Herrenbad und ein Damenbad. Es wird auch von den ersten Bizykelausflügler und den ersten Kurgästen in Michelsberg berichtet. Im Kasino konnte man Domino und Schach spielen. Jeden Sommer haben die Sommerfrischler ein Konzert veranstaltet. Die Einnahmen kamen dem Verschönerungsverein zugute, der dann Bänke aufgestellt hat oder beispielsweise das Schwimmbad renoviert hat. Spannend waren auch die Veranstaltungen der Studenten und Studentinnen mit ihren Hochschulgebahren im Burghof. Unvergessen bleiben auch die Unterhaltungen im Tanzschuppen, die Dummheiten der "Hermania"-Jugend im Mondschein bis hin zu den sogenannten Mondscheinbäder. [Aufnahme anhören »]
9:38 Minuten, 8.8 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 17. August 2009

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Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstitus Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
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