Schulausflüge

Schüler, 14 Jahre, aus Großprobstdorf

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Ein 14-jähriger Schüler berichtet über zwei Schulausflüge. Der erste Ausflug ging quer durch Rumänien, in Bukarest besuchte man den Zoo, wo man Elefanten und Affen besichtigen konnte. Die Reise führte die Schüler aber unter anderem auch nach Kronstadt, Schäßburg und Mediasch. Der zweite Ausflug ging ans Meer, nach Konstanza. Am Strand waren viele Leute, das Wasser war warm, es gab Eis und Pepsi Cola. [mehr...]
Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011 • Kommentieren
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

Probleme bei der Erziehung

Frau, 37 Jahre, aus Marktschelken
Probleme hat die Erzählerin mit den beiden Söhnen, die 12 und 13 Jahre alt sind. Sie sind in der Schule zwar ganz gut, aber selten hören sie auf das, was die Mutter sagt. Die Kinder würden zu viel Freizeit haben und dann wilde Schießspiele spielen, die sicherlich keinen guten Einfluss auf sie hätten. [Aufnahme anhören »]
2:20 Minuten, 1.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011

Lehrerin mit Leib und Seele

Lehrerin, 27 Jahre, aus Scholten
Nach dem sie die Technische Ackerbauschule absolviert hatte, ging für die Erzählerin ein Kindheitstraum in Erfüllung: Sie wurde Grundschullehrerin. Ohne entsprechende Ausbildung war die Anfangszeit schwer, aber sie schaffte den Einstieg dank fachlicher Hilfe von Kollegen. Die Arbeit mit den Kindern bereitete viel Freude, brachte aber auch manch bange Stunde. Die Schüler waren sogar so gut, das die Lehrerin verdächtigt wurde, leichtfertig gute Noten zu vergeben. Inspektionen ergaben aber, das dem nicht so war. [Aufnahme anhören »]
9:05 Minuten, 4.2 MB • Aufnahmejahr: 1972 - Veröffentlicht am 21. April 2011

Überraschung beim Bakkalaureat

Frau, 19 Jahre, aus Petersdorf bei Mühlbach
Vom Bakkalaureat hat man schon viele Geschichten gehört. Die Prüfungen verliefen aber ganz gut. Nur in Rumänisch war die Erzählerin schon immer schwach. Und als die mündliche Prüfung in Rumänisch begann, kam auch noch der Inspektor zur Tür herein... [Aufnahme anhören »]
5:45 Minuten, 5.3 MB • Aufnahmejahr: 1969 - Veröffentlicht am 10. April 2011

Maskenball und Tagesablauf

Schülerin, aus Hammersdorf
Die Schülerin erzählt zunächst vom Maskenball, der am Sonntag zuvor stattgefunden hat. Es gab eine Tombola und anschließend wurde Sirup getrunken und zu den Klängen eines Magnetofon getanzt. Anschließend schildert sie ihren üblichen Tagesablauf: morgens aufstehen, bis zwölf Uhr lernen, dann zu Mittag essen und von zwei bis sechs oder sieben in die Schule gehen. [Aufnahme anhören »]
2:20 Minuten, 1.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 7. April 2011

Das Honterusfest

Lehrerin, 84 Jahre, aus Kronstadt
Das Honterusfest wurde nach den Prüfungen am Ende des Schuljahres gefeiert. Das Lehrerzelt wird von den Schülern geschmückt und auf den Mast klettert der beste Turner und hisst die Fahne. [Aufnahme anhören »]
4:38 Minuten, 2.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 16. März 2011

Schülerlager im Gebirge

Lehrer, 53 Jahre, aus Kronstadt
Die Naturbegeisterung dieses Kronstädter Lehrers kommt bei dieser Aufnahme zum Ausdruck. Oft wurden mit Schüler Schilager im Hohenstein oder im Bucegi Gebirge veranstaltet. [Aufnahme anhören »]
8:03 Minuten, 7.4 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 11. März 2011

Polterabend, Gligori-Fest, Schulstreiche

Schülerin, 17 Jahre, aus Alzen
Eine junge Alznerin berichtet vom Polterabend und vom "Gligori"-Fest - ein Frühlingsfest für die Schulkinder. Zum Schluß erzählt sie von einem Streich, den sie und eine Freundin am ersten April einem alten Lehrer gespielt hatten. [Aufnahme anhören »]
5:34 Minuten, 5.1 MB • Aufnahmejahr: 1972 - Veröffentlicht am 10. März 2011

Das "Seminar" die Lehrerausbildungsanstalt

Lehrerin, 81 Jahre, aus Schäßburg
Josefine Sigmund (geb. Welther) ist eine Schäßburgerin. Sie berichtet über ihre Karriere als Lehrerin an den Schäßburger Schulen und anderen Schulen in Siebenbürgen. Sie hat die Bergschule und danach das sogenannte "Seminar" die Lehrerausbildungsanstalt besucht und wurde Volksschullehrerin. Die Lehrerausbildungsanstalt in Budapest hat sie 1916 absolviert. Ihr Vater war KuK Offizier. 1916 sind sie von Hermannstadt aus nach Debrezin geflüchtet. Ein Jahr später kam sie zurück und war als Lehrerin an der Bergschule und danach am Seminar tätig. Frau Sigmund war 17 Jahre, von 1918 bis 1935 am Seminar angestellt. Ihre Hauptfächer waren Geschichte und Geografie. Der Seminardirektor Dr. Brantsch hat Pädagokik, Psychologie und Mathematik unterrichtet. Die Geschichte der siebenbürgisch-sächsischen Schule war sein Steckenpferd. Über die Seminargebäude und Verwalter der Anstalt wird auch informiert. Herr Sponer ein Sudetendeutscher wurde von Direktor Jacobi als Verwalter angestellt. Er war auch Gärtner und hat den wunderschönen Seminargarten angelegt. Über das damalige Schicksal des Waldes rund um Schäßburg, können wir in dieser Aufnahme auch noch etwas erfahren. [Aufnahme anhören »]
11:13 Minuten, 10.3 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 6. März 2011

Der Musterwirt und Emotionen

Frau, 68 Jahre, aus Hermannstadt
Berichtet wird in dieser Aufnahme von Leuten aus Kleinscheuern und Großscheuern. Die Modjesch Mai aus Kleinscheunern hat den Gierlich aus Großscheuern geheiratet. Der Gierlich wurde in Kleinscheuern zum Musterwirt. Es wird von der Hochzeit einer Tochter des Musterwirtes berichtet. Die Szenerie beim "Gaben" wird genau beschrieben. Obwohl es ein freudiger Anlaß war, haben alle geweint. Ein sehr emotionaler Vorgang und Momente allgemeiner Rührung. [Aufnahme anhören »]
7:42 Minuten, 3.5 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 4. März 2011

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Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstitus Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
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