Der niedersächsische Innenminister Heiner Bartling (SPD) hält eine stärkere Begrenzung des Zuzugs von Spätussiedlern für notwendig, meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Für mehr als die Hälfte der Spätaussiedler aus den ehemaligen Ländern der Sowjetunion, so Bartling, gebe es seiner Ansicht nach keinen Vertreibungsdruck mehr.
Im Zuge der Diskussion um die künftige Zuwanderung in Deutschland und mögliche Quoten für einzelne Gruppen müsse die Zahl der Spätaussiedler weiter gesenkt werden. Die rot-grüne Bundesregierung habe zwar diese Zahl durch Verwaltungsmaßnahmen auf 100 000 begrenzt, dennoch kämen aus den GUS-Staaten noch zu viele Zuwanderer, die über keine oder nur sehr geringe Sprachkentnisse verfügen. Dies führe zu großen Integrationsproblemen, erklärte der Minister.
Artikel wurde bis jetzt noch nicht kommentiert.