22. Oktober 2002

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Illegale Visavermittlung in Hermannstadt

Wegen angeblich illegaler Visavermittlung wurde jüngst der Schofför des Hermannstädter BRD-Generalkonsulats vom Generalinspektorat der Polizei (IGP) in Bukarest in Vorbeugehaft genommen.
Sorin P., so der Vorwurf, habe mit drei weiteren Komplizen Sichtvermerke für den Schengener Raum für jeweils 1 500 US-Dollar an Interessierte "verkauft". Da die Untersuchungen in der Hauptstadt vorgenommen werden, gab es auf lokaler Ebene am Zibin keine Stellungnahme. Die zuständigen Behörden ließen lediglich durchblicken, dass sie von einem größeren Schmugglerring ausgehen und die Ermittlungen möglicherweise ausweiten werden. Der angeklagte Fahrer war seit 1990 zunächst als Türsteher und danach als Schofför bei der diplomatischen Vertretung Deutschlands in Hermannstadt tätig.

mo

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