Die Übernahme kostet den deutschen Konzern allerdings rund 70 Millionen US-Dollar, da zugleich die auf 25 Millionen US-Dollar geschätzten Schulden der rumänischen Zementfabrik in Fieni, nördlich von Târgoviste, übernommen werden.
Romcif hat eine Kapazität von 1,2 Millionen Tonnen Zement. Einschließlich der beiden Zementunternehmen
Casial Deva und
Moldocim Bicaz hat HeidelbergCement im Jahr 2001 rund 2 Millionen Zement verkauft und ist damit Marktführer in Rumänien, teilt der Konzern in Heidelberg mit. Mit der Übernahme in Fieni erreicht das deutsche Unternehmen einen Marktanteil von rund 35 Prozent, gefolgt von
Lafarge Romcim (34) und
Holcim Romania (31). Der deutsche Konzern ist bereits seit 1998 auf dem rumänischen Markt tätig und hat seither mehr als 150 Millionen Euro in Rumänien investiert. Davon flossen 9,5 Millionen in den Umweltschutz. Rund 2 200 Mitarbeiter beschäftigt HeidelbergCement in Rumänien.
Siegbert Bruss
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