Die Schweizer BKW FMB Energie AG, die rumänische Tochter der schwedischen ABB, die italienische ENEL, die Greek Power Corporation und die österreichische EVN AG wollen jeweils 51 Prozent der Electrica Banat SA und der Electrica Dobrogea SA kaufen, teilte das rumänische Industrieministerium mit. Die Mehrheitsanteile der zwei großen Stromversorger sollen laut Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) verkauft werden. Vereinbart wurde ein Kreditrahmen von 396 Millionen Dollar. Die Belegschaften der beiden rumänischen Versorger beabsichtigen, je zehn Prozent der Anteile zu kaufen. Nach Vorstellung des Industrieministeriums sollten sich die künftigen Mehrheitseigner darauf konzentrieren, den technischen Standard der beiden Versorger zu verbessern, das Management zu verstärken, Kapital zu investieren sowie die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die in Westrumänien operierende Electrica Banat versorgt zurzeit rund 820 000 Haushalte, Electrica Dobrogea betreut im Südosten Rumäniens rund 700 000 Kunden.
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