Der frühere mittelfränkische Regierungspräsident und jetzige Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Bayern, Heinrich von Mosch, überreichte am 9. April im Ansbacher Schloss die Medaille, deren Inschrift lautet „Der Friede ist das Meisterwerk der Vernunft“. Seit er 13 Jahre alt war, war Wigant Weltzer mit der Kriegsgräberfürsorge verbunden. Sein Vater, so Weltzer, habe damals junge Gymnasiasten dafür begeistert, in Siebenbürgen deutsche Kriegsgräber aus dem ersten Weltkrieg zu pflegen. Dem Volksbund in der Region trat der Geehrte 1951 bei. Von 1994 bis 2002 war er Ortsbeauftragter von Rothenburg ob der Tauber und erzielte dabei ein Sammelergebnis von rund 21 000 Euro. Es sei ihm gelungen, neben den Schulen auch die Kirchengemeinden der Umgebung für die Kollekte an einem der Sonntage vor oder nach dem Totensonntag beziehungsweise Volkstrauertag zu gewinnen.
Wigant Weltzer wurde 1925 in Sächsisch-Regen geboren und wirkte bereits in den fünfziger und sechziger Jahren im Bundesvorstand der siebenbürgischen Landsmannschaft mit. In der Kreisgruppe Rothenburg ob der Tauber ist er Kulturreferent, zudem hat er sich als langjähriges Vorstandsmitglied der Heimatortsgemeinschaften Lechnitz und Sächsisch-Regen verdient gemacht.
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