In Rumänien betragen die inoffiziellen Kosten, die auf einen ausländischen Investor beim Start eines Unternehmens zukommen, 6 207 USDollar. Damit liegt Rumänien auf Platz drei unter 31 Entwicklungsländern. Kostenaufwändiger ist der Investitionsstart nur in Mosambique (6 695 US-Dollar) und der Türkei (6 480 US-Dollar). Das Nachbarland Bulgarien liegt auf Platz vier mit 6 023 US-Dollar. In der Tschechischen Republik kostet ein Investitionsstart hingegen nur durchschnittlich 869 US-Dollar. Die Weltbankstudie führt das niedrigeVolumen der ausländischen Investitionen in Rumänien u.a. auf die mit hohen Kosten verbundene Bürokratie zurück. Doch nicht nur kostenaufwändig, sondern auch zeitraubend sei der Start einer Investition im Karpatenland. Angaben der Weltbank zufolge braucht man 634 Tage, um alle bürokratischen Hürden zu nehmen. Die Weltbank hat bei den Kredit-Verhandlungen mit den rumänischen Behörden immer wieder auf die Beseitigung der Bürokratie und auf Reformen in der Verwaltung gedrängt. Diese sind auch eine Voraussetzung, damit Rumänien bis Ende dieses Jahres den Status einer funktionierenden Marktwirtschaft erhält.
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