Rumänien hat im März 2003 erstmals wieder das Exportniveau aus kommunistischen Zeiten erreicht. Die Ausfuhren legten im Jahresvergleich um 40,5 Prozent auf 1,44 Milliarden Dollar zugelegt, was der höchste Wert seit 1990 ist, meldet
Die Presse in Wien.
Die Importe seien allerdings auch fast so stark auf 1,78 Milliarden Dollar gestiegen, so dass Rumänien „chronisch defizitäre Handelsbilanz“ weiter tief rot bleibe.
Rumäniens Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im ersten Quartal dieses Jahres verglichen mit dem Vorjahreszeitraum real um 4,4 Prozent gewachsen. Dazu trug vor allem starkes Wachstum im Bausektor und im Dienstleistungsbereich bei. Der Handel machte 2,9 Prozent mehr Umsatz, wobei es beim Auto-Verkauf und im Kfz-Handwerk mit je zwölf Prozent zum größten Anstieg kam. Für das Gesamtjahr rechnet die rumänische Regierung mit einem BIP-Anstieg um 5,2 Prozent.
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