Wurde der Euro noch Ende Juni von der Rumänischen Nationalbank (BNR) mit knapp über 38 000 Lei gehandelt, so schwankt der Wechselkurs derzeit um die 36 500 Lei, die Wechselstuben bieten sogar wesentlich weniger. Tendenz weiterhin fallend. Der Kursverfall erfolgt – wie in den letzten Jahren – kurz vor der sommerlichen Urlaubszeit. Zudem waren für den 1. Juli Preissteigerungen bei Kraftstoff wie Alkohol- und Tabakerzeugnissen angesagt. Die neue Parität zwischen europäischer und rumänischer Währung war den Herstellern daher geradezu willkommen. Die Gaslieferanten zogen übrigens sofort mit erheblichen Preisschüben nach, und andere Dienstleistungsanbieter sind desgleichen in diese "hora", den rumänischen Tanzreigen, eingesprungen. Dem Kursverfall des Euro nach nur zwei Wochen folgten also keine Preissenkungen, im Gegenteil: Strom, so heißt es nun, soll demnächst auch schon wieder teurer werden.
mo
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