25. Juli 2003

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Magere Getreideernte in Rumänien

Bukarest. - Die in kommunistischer Zeit angelegten Bewässerungssysteme sind in Rumänien nach der Wende verfallen; ?was nicht niet- und nagelfest war, wurde gestohlen?, meldet die Hermannstädter Zeitung.
Der Verfall der Bewässerungsanlagen rächt sich angesichts der ungünstigen Witterungsbedingungen in diesem Jahr. Der Winterfrost hatte 10 Prozent der insgesamt 2,1 Millionen Hektar Weizenfelder zerstört, die Sommerhitze und Dürre vernichteten nun weitere 317 000 Hektar. Schätzungen des rumänischen Landwirtschaftsministers Ilie Sarbu zufolge wird die diesjährige Weizenproduktion des Landes daher nur 2,6 Millionen Tonnen betragen. Der jährliche Konsum Rumäniens liegt jedoch bei 3,3 Millionen Tonnen. Das Karpatenland plant, eine Million Tonnen Getreide zollfrei zu importieren, um den landesinternen Bedarf zu decken und eine Teuerung des Brotes zu verhindern.

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