23. September 2003

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Rumäniens Europaministerin atmet auf

Bukarest. - Die Familienmitglieder der rumänischen Ministerin für europäische Integration, Hildegard Puwak, können vorerst erleichtert aufatmen. Die Experten der Untersuchungsbehörde der Europäischen Kommission (OLAF), die eigens hierfür Anfang September nach Bukarest angereist waren, kamen zur Schlussfolgerung, dass die Ministerin die Vergabe von EU-Geldern an Familienbetriebe nicht beeinflusst habe.
Bestätigt wurden damit Verlautbarungen sowohl der Bukarester EU-Vertretung als auch des Kontrollkorps der Regierung im Vorfeld der Untersuchungen, wonach es im Falle der Ministerin keinen "Interessenkonflikt" gegeben habe. Selbst der Vorsitzende der EU-Kommission, Romano Prodi, und EU-Erweiterungskommissar Günter Verheugen schlossen sich dieser Meinung an. Wie berichtet, wurden die Firmen von Hildegard Puwaks Sohn und Ehegatten mit insgesamt 150 000 Euro im Rahmen des Leonardo da Vinci-Programms der Europäischen Union gefördert.

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