Das neu gewählte Gremium könnte Girtschner im März zum Forumsvorsitzenden bestimmen. Auf alle Fälle würde der erfolgreiche Unternehmer dann am 6. Juni auch für den Schäßburger Stadtrat kandidieren und somit, wie er sagte, das Hermannstädter Modell in seiner Geburtsstadt nachahmen. Der mittlerweile 57-Jährige siedelte 1972 nach Deutschland aus und machte dort eine außergewöhnliche Kariere. Bei "Audi" führte er zunächst den Motor mit der obenliegenden Nockenwelle ein, danach übernahm er die Projektleitung des "Iltis" und jene für den "Audi Quatro". Weitere Stationen führten Girtschner nach dem Umbruch u.a. nach Rumänien, wo er letztendlich in Schäßburg landete. Hier produzierte er vorerst Transportschutzhauben und kaufte später auch Teile der ehemaligen "Nicovala" auf. Heute werden hier Airbags für die gesamte Automobilindustrie erstellt.
mo
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