Beim ihrem diesjährigen Heimattag in Dinkelsbühl erinnern die Siebenbürger Sachsen an ihr europäisches Schicksal und setzen neue Zeichen als Brückenbauer zwischen West und Ost.
Festredner bei der
Festkundgebung am Sonntag, dem
30. Mai, sind neben dem Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland,
Volker E. Dürr, die Ministerin für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen,
Birgit Fischer, die kraft ihres Amtes „Patenministerin“ der Siebenbürger Sachsen ist, und
Dr. Ingo Friedrich, Vizepräsident des Europäischen Parlaments. Der Beginn der Kundgebung ist für 11.30 Uhr angesetzt. Höhepunkt des Heimattages ist der
Festumzug durch die Innenstadt von Dinkelsbühl mit über 1.500 Trägern siebenbürgisch-sächsischer Trachten (ab 10.30 Uhr). Erwartet werden rund
10.000 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Kanada, den USA und aus Rumänien.
Mit seinem Motto "Heimat suchen - Heimat finden" erinnert das diesjährige Pfingsttreffen an das Schicksal der 40.000 Sachsen in Nordsiebenbürgen, die vor 60 Jahren, im September 1944, vor den nahenden Sowjettruppen evakuiert wurden und in Österreich, Deutschland und Übersee eine neue Heimat gefunden haben. An dieses Ereignis erinnern Ausstellungen, geschichtliche Vorträge (u.a. des Historikers
Prof. Dr. Thomas Nägler), Lesungen von Zeitzeugen u.a. In Dinkelsbühl wird damit ein vergleichbares europäisches Schicksal beleuchtet, wie es der Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, Horst Köhler, erlitten hat.
Die offizielle Eröffnung des Heimattages findet bereits am Pfingstsamstag, dem 29. Mai, 11.30 Uhr, im Schrannenfestsaal statt. Neben
Dr. Christoph Hammer, dem neuen Oberbürgermeister der Stadt Dinkelsbühl, sprechen
Alexandru Farcas, Rumäniens Minister für Europäische Integration,
Adrian Vierita, Botschafter von Rumänien in Berlin,
Hagen Jobi, MdL, Stellvertretender Landrat des Oberbergischen Kreises (NRW) u.a.
Die
Podiumsdiskussion am Pfingstmontag ist dem Thema "Identität und Integration" gewidmet. Mit ihrem ausgeprägten Realitätssinn ist es den Siebenbürger Sachsen bislang gelungen, eine feine Balance zu finden zwischen Alt und Jung, zwischen Tradition und Fortschritt, zwischen Heimatsuche und europäischer Öffnung.
Umrahmt werden die politischen Schwerpunkte des Pfingsttreffens vom 28. bis 31. Mai durch zahlreiche kulturelle und künstlerische Veranstaltungen. Der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturpreis 2004 wird an den Journalisten
Dr. Ernst Weisenfeld verliehen. Den Jugendpreis 2004 erhält - passend zum Jubiläum und Heimattagsmotto -
die Bruder- und Schwesternschaft Setterich in Anerkennung ihres 50-jährigen Wirkens zum Erhalt siebenbürgisch-sächsischer Kultur in Deutschland. Drei Nachwuchsforscher werden mit dem
Ernst-Habermann-Preis gefördert. Das kulturelle Rahmenprogramm wird von der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, dem landsmannschaftlichen Bundesvorstand und dem Hilfskomitee gestaltet. Wie immer bringt sich die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) stark und vielseitig in das Programm ein.
Das offizielle Programm des Heimattages in DinkelsbühlVorberichte und Interviews zum Heimattag:
Motto "Heimat suchen - Heimat finden"Die Fieberkurve steigtNeue Akzente in bewährtem RahmenprogrammFestzelt in Dinkelsbühl: Heiße Musik für coole LeuteJugend wird Heimattag 2004 vielfältig mitprägenWeitere Artikel auf Startseite von
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während des Pfingsttreffens in der Festkanzlei des Heimattages im Dinkelsbühler Rathaus, Segringer Straße 30, Mobil 0171/ 6 13 68 54.
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