Im Haus des Deutschen Ostens in München kann man osteuropäische Kultur in vielfältiger Weise erleben. Die bayerische Einrichtung wartet mit mehreren Neuerungen auf.
Die zentrale Aufgabe des
Hauses des Deutschen Ostens (HDO) ist die
Pflege, Weiterentwicklung und Weitergabe ostdeutscher Kulturarbeit nach Paragraph 96 Bundes-Vertriebenen- und Flüchtlingsgesetz (BVFG). Dies kann und muss auf vielfältige Weise geschehen. Als nachgeordnete Behörde des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen soll das Haus für die gesamte bayerische Bevölkerung da sein und versuchen, die Kulturleistungen der deutschen Vertriebenen- und Aussiedlergruppen allen interessierten Menschen im In- und Ausland nahe zu bringen.
Das Haus ist gleichzeitig eine
Begegnungsstätte für alle Landsmannschaften, Heimatgruppen und Heimatverbände, als Treffpunkt für kreative Gruppen, welche die heimatliche Kultur pflegen.
Alle diese Vereinigungen können die Räumlichkeiten kostenlos nutzen. Dieses Angebot ist im Laufe der Jahre wohl auch im Münchner Raum in Vergessenheit geraten. Diesbezügliche Anfragen sind an die Verwaltungsleiterin des HDO, Juliane Freund, Telefon: (089) 44 99 93-112, zu richten.
Um einen Besuch im
HDO schmackhaft zu machen, wurden nach dem Wechsel der Pächter der
Gaststätte die Gasträume einer gründlichen Renovierung unterzogen. Der neue Pächter, Sigi Sammer, erwartet seine Gäste seit Mitte April wieder zu Mittagstisch, Nachmittagskaffee, zum Abendessen, zum lockeren Stammtisch oder einfach zu einem privaten Besuch im HDO, um die sehenswerten
Ausstellungen zu besichtigen.
Eine besondere Freude für alle Verantwortlichen im Haus des Deutschen Ostens ist es, wenn landsmannschaftliche Gruppen außerhalb des Münchner Raumes, die Einrichtung zum
Ziel eines Ausflugs machen. Auch Termine für Tagesseminare zu Themen der ostdeutschen Geschichte, Kultur und zu Gegenwartsfragen können vereinbart werden. Die mittlerweile 67 000 Bände umfassende
Bibliothek kann besichtigt und alle Möglichkeiten der Ausleihe können präsentiert werden.
Aktuelle Meldungen und Hintergrundinformationen findet man im regelmäßig erscheinenen
HDO-Journal sowie im Internet unter
www.hdo.bayern.de/. Auf der Website befindet sich auch ein komfortabler Link zum Internetopac der Bibliothek. Daneben bringt sich das Haus des Deutschen Ostens in die aktuellen Programme in München ein. Während der Osteuropawoche „Europa kommt – wir gehen hin“ Anfang Mai wurde ein Besichtigungs- und ein buntes Veranstaltungsprogramm präsentiert. Zudem brachte sich das HDO vielseitig in die Rumänischen Kulturtage in München ein.
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