Drei aktuelle Dokumentarfilme über Rumänien zeigt der Kultursender ARTE im Rahmen eines Themenabends unter dem Titel „Rumänien - mit gebremster Kraft nach vorn“ voraussichtlich am
3. August, 20.45 –22.45 Uhr. Der zweistündige Themenabend war, wie in
dieser Zeitung berichtet, ursprünglich für den 25. Mai geplant, wurde aber von ARTE ohne Angabe von Gründen verschoben.
Der Film
La Boheme in Bukarest zeigt den Alltag von Bohemiens und Überlebenskünstlern im heutigen Bukarest, die ihr Leben auch mit Träumen von Europa verbinden, wie der Ingenieur Radu Filipescu oder der Lyriker Mircea Dinescu.
In dem Dokumentarfilm
Die Hoffnungsmacher - Aufbruchstimmung in Hermannstadt kommt u.a. Bürgermeister Klaus Johannis zu Wort, dem es dank seiner Kontakte nach Deutschland gelungen ist, Investoren anzulocken, die Arbeitsplätze schufen und den Bewohnern eine wirtschaftliche Basis verschafften.
Schwarze Wut - Die Aufstände der rumänischen Bergarbeiter - Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Bergarbeiter aus dem Schiltal. Angeführt von ehemaligen Geheimdienstoffizieren Ceausescus, prügelten sie Anfang der neunziger Jahre mehrmals in Bukarest Intellektuelle und Studenten nieder, verwüsteten die Universität, Räume der Opposition und Redaktionen unabhängiger Zeitungen.
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