SommerDer Dauch kroicht iwer de Hijel,
der Morjenstarn verblaßt,
ruit Wulken erwauchen um Hemmel,
der Sommer kit ze Gast.
Worm wird der Dauch schuin um Morjen,
frasch Da laht stall am Gras,
Vijel fen un ze saingen,
Dewen ruckesen zem Spaß.
Hui kroicht de Sonn af der Liter,
die Loaft äs gluanich hieß,
nia soacken de Menschen Schaden,
och iuhnen Arbet rannt der Schwies.
SommerDer Tag steigt über die Hügel,
der Morgenstern verblasst,
rote Molken erwachen am Himmel,
der Sommer kommt zu Gast.
Warm wird der Tag schon am Morgen,
frischer Tau liegt still im Gras,
Vögel fangen an zu singen,
Tauben rukkuen zum Spaß.
Hoch klettert die Sonn' auf der Leiter.
die Luft ist glühend heiß,
nun suchen die Menschen Schatten,
auch ohne Arbeit rinnt der Schweiß.
Rose Schmidt
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