In Rumänien bildeten über Jahrhunderte die Deutschen neben den Ungarn eine bedeutende Minderheit mit über fünf Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung. Vornehmlich die Siebenbürger Sachsen, Kolonisten, die um 1150 vom ungarischen König Geza auf dem "Königsboden", der Gegend um Hermannstadt, angesiedelt wurden, vollbrachten hervorragende kulturelle Leistungen. In der Sendereihe "Historische Dokumentation" strahlt das Bayerische Fernsehen am Montag, dem 6. September, 22.45 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 8. September, um 2.45 Uhr), die Sendung "Deutsche Spurensuche in Rumänien" aus.
Die Siebenbürger Sachsen brachten eine Anzahl herausragender Persönlichkeiten hervor wie z. B. den Reformator Johannes Honterus, den Raketenpionier Hermann Oberth oder die Schriftsteller Paul Celan und Herta Müller. Nach dem großen Banater Schwaben Nikolaus Lenau wurde sogar eine Stadt benannt: Lenauheim. In der sehenswerten Dokumentation kommt u. a. auch
Dr. Hans Barth, dessen Fachbeiträge in regelmäßiger Folge in der
Siebenbürgischen Zeitung erscheinen, mit Ausführungen über Conrad Haas und Hermann Oberth zu Wort.
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