Rund 30 Ensembles mit etwa 750 Teilnehmern, aber auch Einzelkünstler von insgesamt 19 Minderheitenorganisationen aus dem ganzen Land boten an dreieinhalb Tagen ein abwechslungsreiches Kulturprogramm, das, wie üblich, mit einem Trachtenumzug durch den mittelaterlichen Stadtkern eingeleitet wurde. Überdies stellten sich die einzelnen Gemeinschaften auch über Drucksachen unterschiedlichster Art vor und servierten spezifische Gerichte. Die deutsche Minderheit war heuer mit "Banat JA" vertreten, deren schwäbische Tanzgruppe zweimal auftrat. Zur gleichen Zeit ging in Hermannstadt das Festival der mittelalterlichen Kunst, unterdessen als Festival der "Transilvanischen Burgen" vermarktet, über meist unkonventionelle Bühnen, wobei Ritter, Burgfräuleins sowie andere "mittelalterliche Gestalten" dies- und jenseits der Stadtmauern ihre Spiele, Tänze und Kämpfe bestritten.
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