Unter der Leitung des Literaturhistorikers Dr. Peter Motzan wird vorrangig die produktive Rezeption des Lyrikers Bertolt Brecht in der neueren rumäniendeutschen Literatur untersucht. Bertolt Brecht ist einer der einflussreichsten deutschen Lyriker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Gedichte wirkten gleichermaßen konzeptions- und stilbildend, bildeten aber auch eine kreative Reibefläche, reizten zu kritischen Repliken, zu Polemik und Parodie. In einem ersten Schritt werden einige der wirkungsmächtigsten Gedichte Bertolt Brechts (Musterbeispiel: „An die Nachgeborenen“) besichtigt, die zu einem intensiven intertextuellen Dialog herausforderten. Danach sollen die vielfältigen und spannungsreichen Relationen zwischen Brechtschen Prätexten und Folgetexten der Nachgeborenen durchleuchtet sowie Modelle und Modalitäten der Intertextualität anhand vergleichender Analysen herausgearbeitet werden.
Das Seminar findet ab 19. Oktober jeweils dienstags, 9-11 Uhr, in der Schellingstraße 3, Rückgebäude, Raum K 04c, statt. Anmeldung an die E-Mail-Adresse:
Peter.Motzan@ikgs und in den beiden ersten Sitzungen.
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