Der landsmannschaftliche Bundesvorsitzende Volker E. Dürr ist im Zusammenhang mit der Novellierung des rumänischen Bodenrückgabegesetzes, die über einen Dringlichkeitserlass der Regierung in Bukarest die deutsche Minderheit von der Restitution ihres unrechtmäßig enteigneten Besitzes ausschließt, aktiv geworden.
In einem Brief an Bundeskanzler Schröder verweist Dürr, auch als Vorsitzender der Föderation der Siebenbürger Sachsen, auf die schwerwiegenden Folgen der widerrechtlichen Entscheidung Bukarests und bittet den Bundeskanzler um politische und diplomatische Unterstützung, damit die Maßnahme revidiert werde, die eindeutig als diskriminatorische Ungleichbehandlung der deutschen Minderheit in Rumänien bewertet werden muss. Gleichlautende Schreiben mit der Bitte um Hilfe gingen u.a. auch an Bundesaußenminister Fischer, Bundesinnenminister Schily, Bundesfinanzminister Eichel sowie an EU-Kommissar Günter Verheugen.
Artikel wurde bis jetzt noch nicht kommentiert.