25. Oktober 2004

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Zentrale Deportationsfeier in Ulm

Im Januar 1945 wurden Siebenbürger Sachsen im Alter von 18 bis 45 Jahren in die Sowjetunion zwangsverschleppt. Dort sollten sie die nächsten fünf Jahre verbringen, soweit sie Mangelversorgung, Kälte und die Strapazen der „Wiedergutmachungsarbeit“ überlebten – ein Schicksal, das sie mit rund 170 000 Deportierten aus Südosteuropa teilten.
60 Jahre danach wird dieses – auch für die Daheimgebliebenen – einschneidenden Ereignisses in einer zentralen Gedenkveranstaltung am 15. Januar 2005 in Ulm gedacht. Sie wird von den Landsmannschaften und weiteren Einrichtungen der Deutschen aus Südosteuropa veranstaltet. Nach Vorgesprächen haben diese bei der Sitzung am 16. Oktober im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm – unsere Landsmannschaft war durch Karin Servatius-Speck, Stellvertretende Bundesvorsitzende, und Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster vertreten – den Rahmen und den Ablauf der Veranstaltung abgestimmt: Podiumsdiskussion, Ökumenischer Gottesdienst, Gedenkveranstaltung, Ausstellung, Lagertreffen. Das detaillierte Programm wird nach der nächsten Sitzung am 8. November bekannt gegeben.

H-W


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