Eine internationale Tagung zum Thema "Historische Regionen und ethnisches Gruppenbewusstsein in Ostmittel- und Südosteuropa" findet vom 25. bis 27. November 2004 in der Eberhard-Karls-Universität (Neue Aula, Großer Senat), Wilhelmstraße 7, in Tübingen statt. Mitveranstalter ist neben dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde auch das Siebenbürgen-Institut an der Universität Heidelberg.
Das in verschiedene Sektionen gegliederte
Tagungsprogramm kündigt einige (vergleichende) Referate mit spezifisch siebenbürgischem Themenbezug an:
26. November, 10.30-11 Uhr, Ladislaus Gyémánt (Klausenburg):
Die jüdische Gemeinde einer multiethnischen Kleinstadt in einer Zeit des Umbruchs - das siebenbürgische Karlsburg von 1940 bis 1950; 14.30-15 Uhr, Zsuzsanna Nagy (Berlin):
Interkulturelle Ehen in siebenbürgischen Städten. Identitätsprobleme der nachwachsenden Generation am Beispiel der Städte Klausenburg und Mediasch; 17.15-17.45 Uhr, Nicolae Păun (Klausenburg):
Zentralisierung und Dezentralisierung am Beispiel Siebenbürgens und des Banats; 17.45-18.15 Uhr, Corina Anderl (Potsdam):
Die deutsche Minderheit im Banat und in Siebenbürgen. Zur Bedeutung von Ethnizität im Transformationsprozess aus anthropologischer Perspektive; 27. November, 9.30-10 Uhr, Michael Markel (Nürnberg):
Siebenbürgen in der ausgereisten Literatur. Von der "Wirklichkeit" des Raumes zur Metapher. Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon: (0 70 71) 2 00 25 14, E-Mail:
Wolf@idgl.oe.uni-tuebingen.de , Internet:
www.uni-tuebingen.de/donauschw.institut .
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