12. November 2004

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TV-Tipp: Johanna Wokalek in "Die Kirschenkönigin"

In dem Dreiteiler „Die Kirschenkönigin“ spielt Johanna Wokalek die Hauptrolle. Die in Wien lebende Schauspielerin wurde am 3. März 1975 in Freiburg im Breisgau geboren. Ihr Vater, ein in Freiburg praktizierender Hautarzt, stammt aus Mediasch.
Die Kirschenkönigin (Fernsehfilm, Deutschland 2004, ZDF, Erstausstrahlung, Regie: Rainer Kaufmann, Drehbuch: Justus Pfaue) ist der Titel eines Dreiteilers, der dieser Tage sowohl von Arte als auch vom ZDF ausgestrahlt wird. Die Sendetermine: 15., 17., 22. November, jeweils 20.15 Uhr, im ZDF; Arte: 12. November (Folge 3/Wiederholung), 20.45 Uhr, 15. November (Folge 2), 1.00 Uhr, und 22. November, 1.20 Uhr (Folge1).

Im Mttelpunkt des Geschichtsdramas steht Ruth Goldfisch (Johanna Wokalek), Tochter eines reichen jüdischen Bankiers, die schon als Kind davon träumt, als Bäuerin auf dem Lande zu leben. Leidenschaftlich und mit ungewöhnlicher Kraft verfolgt sie ihr Ziel und trotzt einem schrecklichen Jahrhundert mit zwei Weltkriegen.

Die Vita der Schauspielerin (Quelle Arte): "Johanna Wokalek, 1975 in Freiburg geboren, absolvierte ihr Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Ihr Debüt feierte sie 1996 bei den Wiener Festwochen in dem Stück Alma - Eine Show biz ans Ende unter der Regie von Paulus Manker, der dieses Stück 1997 auch mit ihr verfilmte. Es folgte ein Dreijahres-Engagement am Schauspiel Bonn, wo sie unter anderem in dem Gerhart-Hauptmann-Stück Rose Bernd unter der Regie von Valentin Jeker zu sehen war. Das Stück wurde 1998 auch von Valentin Jeker verfilmt. Beim Theatertreffen Berlin 1999 bekam Johanna Wokalek für diese Rolle den Alfred-Kerr-Darstellerpreis. Im gleichen Jahr erhielt sie den Preis als beste Nachwuchsdarstellerin und den Nordrhein-Westfälischen Theaterpreis. 2002 wurde sie mit dem Nestroy-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Seit März 2000 gehört sie zum festen Ensemble des Wiener Burgtheaters. Auf der Leinwand war sie in dem preisgekrönten Film Aimée und Jaguar (1999) von Max Färberböck an der Seite von Juliane Köhler und Maria Schrader zu sehen sowie in Jo Baiers Familiensaga Der Laden (1998) und in dem Geschichtsdrama Das letzte Versteck (2002) von Pierre Koralnik. Für ihre Darstellerleistung in dem Kinofilm Hierankl wurde sie 2003 auf dem Münchner Filmfest als beste Hauptdarstellerin und beim Deutschen Filmpreis 2004 mit einer Nominierung in der Kategorie beste Hauptdarstellerin geehrt. Vor kurzem hat sie die Dreharbeiten zu dem Kinofilm Barfuss unter der Regie von Til Schweiger abgeschlossen."

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