5. Januar 2005

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Czernetzky-Film in Düsseldorf: "Die Donbass-Sklaven"

In einer gemeinsamen Veranstaltung des Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Hauses (Bismarckstraße 90) sowie der Landsmannschaften der Banater Schwaben und der Siebenbürger Sachsen wird am 20. Januar, 17.00 Uhr, an die Russland-Deportation erinnert, die die Deutschen in Rumänien vor sechzig Jahren erleiden mussten.
Ein großer Teil der ca. 80 000 deportierten Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen wurde bekanntlich im Kohlebecken am Don (im Donbass) als Zwangsarbeiter eingesetzt. Der siebenbürgische Filmemacher Günter Czernetzky begab sich mit Überlebenden der Deportation auf eine Spurensuche an die Orte des Geschehens: die ehemaligen Lager, die Arbeitsplätze und die Friedhöfe der Arbeitssklaven. Es entstand der vielbeachtete Dokumentarfilm „Die Donbass-Sklaven. Verschleppte Deutsche erinnern sich“. Der Regisseur wird seinen Vortrag über die traumatischen Ereignisse mit einem Dokumentarfilm ergänzen. Günter Czernetzky wurde für seine Dokumentation mit dem Medienpreis des BdV Bayern ausgezeichnet.

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