17. Januar 2005

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Neues bei der Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung

Zum Jahreswechsel ändert sich die offizielle Anschrift der Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung, die ihren Sitz nun in der Wirtstraße 1, 81539 München hat. Das Büro der Stiftung ist in der Regel zweimal wöchentlich besetzt, und zwar dienstags und donnerstags, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr. Andere Gesprächstermine können vereinbart werden. Telefon- und Faxanschluss: (0 89) 69 75 83 78.
Nachdem Rechtsanwalt Detlef G. Barthmes sein Amt als Mitglied des Stiftungsvorstands niedergelegt hat, wurde Hans-Joachim Acker als alleiniger ehrenamtlich tätiger Vorstand vom Stiftungsrat für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.



Zu den Hauptvorhaben der Stiftung für 2005 gehören weitere Restaurierungsarbeiten an den Kirchenburgen in Birthälm (in paritätischer Kooperation mit dem World Monuments Fund), Honigberg, Tartlau und anderen vom Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien prioritär empfohlenen kirchlichen Gebäuden und Anlagen sowie die Reparatur und Versetzung einiger Orgeln. In Zusammenarbeit mit der HOG Reußmarkt soll mit Arbeiten an der dortigen Kirche und Kirchenburg nach einem Projekt von Architekt Dr. Hermann Fabini begonnen werden. Geplant ist ferner die Förderung anderer Projekte in Siebenbürgen, z.B. die Einrichtung eines Dorfmuseums in Malmkrog und die Rettung der mittelalterlichen Stollentruhen auf dem Dachboden der Wehrkirche in Henndorf. Vorgesehen ist auch die finanzielle Unterstützung des X. Internationalen Klavier- und Kompositionswettbewerbs „Carl Filtsch“ für junge Pianisten in Hermannstadt sowie der ebenfalls schon zur Tradition gewordenen Sommerkonzerte „Diletto Musicale“ in der Tartlauer Kirchenburg und anderer Musikveranstaltungen mit siebenbürgischem Bezug.

Ein weiteres Projekt, das von der Stiftung gefördert wird, ist die Einrichtung eines deutschen Kindergartens der evangelischen Kirchengemeinde in Bukarest.

Außerdem fördert die Stiftung die Erstellung und den Druck von Ortsmonographien bzw. Heimatbüchern einzelner siebenbürgischer Gemeinden. Im Einklang mit den vom Stiftungsrat beschlossenen Kriterien werden in begründeten Fällen Studienbeihilfen gewährt.

(gedruckte Ausgabe: Siebenbürgische Zeitung, Folge 1 vom 20. Januar 2005, Seite 6)

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