Bukarest. - Der Euro wurde Mitte Februar in Rumänien mit etwa 35 500 Lei gehandelt und erreichte damit den niedrigsten Kurs seit Sommer 2003. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich mittlerweile etwas erholt und verzeichnete am 1. März einen Wechselkurs von 36 231 Lei.
Die rumänischen Exporteure leiden unter der starken Landeswährung und forderten nicht nur einen Eingriff der Rumänischen Nationalbank (BNR), die durch Devisenkäufe eine zu starke Überbewertung des Leu verhindern solle, sondern auch den Rücktritt von Landesbankchef Mugur Isarescu.