8. Mai 2005

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Motterharz

Lesen Sie im Folgenden ein Gedicht von Sara Kroner zum Muttertag in siebenbürgisch-sächsischer Mundart.
As Motter huet as trå bewåcht
än gader uch än lichter Nuecht.
Sä wor ängden fir ås do.
Mir hun är munchist wih gedon
end sä huet es dåt näkest nogedron.
En Motterharz kun vil verkråften.
Sä huet es mat fleißiger Hund gefliejt,
end stohn hekt stulz, vun är erzijen,
en jeder hä åf sengem Plåtz.
Mir hun hekt nimi ållen det Glack, ze dunken
aser Motter mät em hischen, wuereme Bläck,
dänn munch Motterharz äs fär än åser ålden Himet bliwen.
Är Gräwer känne mir net begessen,
iwer sä let nor der Hemmel Zehre flessen.
Na raht wihl, läf Motter, än der kålden Himetierd!
Et äs än Gottes Hund geschriwen,
ow ech noch ist stohn un Irem Gräweshijel.

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