In Kronstadt werden neuerdings mehrere Initiativen verwirklicht, die das geschichtliche Erbe, die Sanierung historischer Bauten und Wiedereinführung ehemaliger Stadtsymbole betreffen. Das ist dem Interesse zu verdanken, das der Vorsitzende des Kronstädter Kreisrates, Aristotel Cancescu, der Kronstädter Ortsgeschichte entgegenbringt.
Wie die
Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien berichtet, schlug der Kreisratsvorsitzende dem Munizipalrat vor, eine alte Kronstädter Fahne aus dem Jahr 1601, auf der das Stadtwappen und die Inschrift "Corona" zu sehen sind, wieder anzunehmen. Diese Fahne befindet sich in einem Museum in Potsdam, und eine Nachbildung wurde kürzlich auf der Aussichtswarthe in Kronstadt aufgestellt. Hier war bisher, wie auch auf der Zinne, die Landesflagge gehisst. Cancescu sprach sich zudem dafür aus, das alte Wappen Kronstadts (Krone auf dem Baumstumpf) als Stadtsymbol anzunehmen. Der Vorsitzende des Kreisrates möchte ferner die alten Straßennamen wieder einführen. Beispielsweise soll die Purzengasse - heute Republicii-Straße in Strada Portii und die Sadoveanu-Straße, wo sich auch die Redaktion der "Karpatenrundschau" und die Vertretung der
Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien befinden, wieder in Goldschmiedgasse (Strada Aurarilor) umbenannt werden. In Rosenau will Cancescu Konsolidierungsarbeiten an der Bauernburg einleiten.
Einen bemerkenswerten Bildband hat Aristotel Cancescu gemeinsam mit Titus Mazgareanu unter dem Titel "Brasovul de odinioara" im Verlag (editura) foton herausgegeben. Das Buch ist im rumänischen Buchhandel unter der ISBN 973-86479-4-0 erhältlich.
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