Anfang September kamen die Agnehtler in ihrer Heimatstadt in Siebenbürgen zusammen, nachdem sich Mediascher und Hermannstädter schon mehrfach zu Festen in ihren Städten versammelt hatten.
Die Stadtväter im Harbachtal haben bei dieser ersten Gelegenheit auch ihrer sächsischen Landsleute gedacht und auf dem Denkmal für Gefallene der beiden Weltkriege im Stadtzentrum gleich 18 Namen von Sachsen eingemeißelt, die im Dienste der rumänischen Armee den Opfertod fanden. Gebürtige Agnethler, die aus Deutschland angereist waren, haben denn auch hier einen Kranz niedergelegt. Am darauf folgenden Sonntag wurde in der evangelischen Kirche eine Gedenkplatte für die Kriegsopfer insgesamt und für die verstorbenen Rußlanddeportierten enthüllt. Anwesend waren bei diesem Festakt Forumsspitzen und Kirchenoberhäupter. Ein ausgesprochenes Volksfest feierten zum Abschluss alle Agnethler am "Salzbrunnen".
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