Das alljährliche, bewährte Graduiertenkolleg des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) fand in München am 9. November in lohnender Zusammenarbeit mit dem Ungarischen Institut München statt. Deutlich wurde dabei die enorme Vielseitigkeit der wissenschaftlichen Erschließung Siebenbürgens durch Diplomanden und Doktoranden von internationalen Universitäten und aus allen Wissenschaftsbereichen.
Siebenbürgen ist auch dank dieser Veranstaltung längst kein Stiefkind der Wissenschaften mehr. Der zentrale Gewinn liegt in ihrer Funktion als unabdingbares Austausch- und Vernetzungsforum der hochmotivierten jungen Forschergeneration, die dringende Fragen an die Vergangenheit und Zukunft Siebenbürgens aufgreift und Gestaltungsangebote sowohl für Bewahrung als auch Entwicklung erarbeitet. Die nachhaltige Unterstützung dieser Veranstaltung, vor allem in seiner ehemals dreitägigen Gundelsheimer Form, bleibt auch in Zeiten der Mittelknappheit außerordentlich zu wünschen.
Frank-Thomas Ziegler
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