Knapp zwölf Jahre nach dem Umbruch in Rumänien hat Staatspräsident Ion lliescu die ehemaligen Direktoren und Redakteure der rumänischen Abteilung des Senders "Radio Free Europe" (Radio Europa Libera) in feierlichem Rahmen am 30. November Bukarest geehrt.
Unter den Geehrten befand sich auch der Siebenbürger Sachse Hans-Joachim Acker, der 28 Jahre unter dem Pseudonym
Mircea Ioanid Nachrichten, Presseschauen und andere Features – darunter von den Pfingsttreffen der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl – erstellt hat. Acker war Mitte der neunziger Jahre Pressereferent der siebenbürgischen Landsmannschaft.
In seiner Ansprache unterstrich Iliescu die Bedeutung des
Senders Freies Europa für die rumänische Bevölkerung und betonte, dass die Geschichte des Kommunismus in Rumänien nicht ohne die ausdrückliche Erwähnung des vom amerikanischen Kongress finanzierten Radiosenders geschrieben werden könne. Die rumänischen Behörden würden derzeit mit ausländischen Ermittlern zusammenarbeiten, um die mysteriösen Todesursachen dreier Direktoren und mehrerer Redakteure sowie den Bombenanschlag auf das Münchner Sendergebäude von Februar 1981 aufzudecken, sagte Iliescu.
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