Zum Jahresauftakt ist die Inflationsrate in Rumänien gleich um 2,3 Prozent gegenüber dem Vormonat angestiegen. Sie liegt zwar unter dem Wert von 3,7 Prozent, der im Januar 2001 verzeichnet worden war, ist aber als Einstieg ins neue Jahr nicht vielversprechend.
Denn bis Jahresende soll die Inflation unter 22 Prozent bleiben, so das erklärte Ziel der Regierung in Bukarest. 2001 hatte man, so heißt es nun, das Jahresziel von 30 Prozent nur "unbedeutend" überschritten, obgleich immer wieder Kurskorrekturen vorgenommen worden waren. Auch heuer könnte das Ziel verfehlt werden, zumal die Preisspirale sich seit Jahresbeginn unentwegt nach oben dreht. Insbesondere die Nahrungsgüter haben dabei zum Teil sogar tüchtig zugelegt (Kartoffeln 17 Prozent, Speiseöl 13 Prozent, Eier und Frischfrüchte jeweils 6,8 Prozent), Heiz- und Stromkosten sowie andere Dienstleistungen wurden desgleichen nicht billiger.
mo
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