18. April 2002

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Welttag der Roma

Mit einem beachtlichen Umzug durch die Stadt und einer "Vollversammlung" im Gewerkschaftshaus feierten Roma-Vertreter aus 25 Landeskreisen Rumäniens Anfang April den Welttag der Roma in Hermannstadt.
Sie gedachten der tausend Jahre seit Aufbruch der Zigeuner auch in Richtung Europa aus ihrer indischen Heimat, erinnerten aber auch daran, dass vor 60 Jahre Roma nach Transnistrien deportiert und vor 40 Jahren der "Große Bulibascha" und spätere "König der Roma", Ioan Cioaba', in das Amt berufen worden waren. Bei dieser Gelegenheit wurden allerdings Stimmen laut, auf einen "König" und "Kaiser" in den eigenen Reihen zu verzichten und dafür ein Miniparlament zu gründen, das als Gegenpart zur meist in Bukarest agierenden "Partida Romilor" die Anliegen der Zigeuner landesweit vertreten solle. Vordergründiges Anliegen ist dabei die Rückerstattung des meist in Gold angelegten Vermögens, das vielen Angehörigen dieser Minderheit vom Ceausescu-Regime zwangsenteignet worden war.

mo

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