1. Februar 2006

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Waldhüttner wollen Kirche vor dem Verfall retten

Das 14. Waldhüttner Treffen findet am Samstag, dem 23. September 2006, im Gasthof "Egerer", Radmeisterstraße 11, in Herpersdorf bei Nürnberg statt. Vielen Waldhüttnern ist dieses Lokal bekannt, da auch unsere letzten Treffen hier stattfanden.
Im Namen des Vorstandes der HOG Waldhütten lade ich alle Waldhüttner und diejenigen, die mit Waldhütten verbunden sind, herzlich dazu ein. Bitte dieses Datum in euren Terminkalender eintragen.

Ein anderes Problem, das den Vorstand der HOG Waldhütten beschäftigt und als Hauptaufgabe des Vorstandes betrachtet wird, sind die sehr dringenden und nötigen Reparaturarbeiten an der Kirche in Waldhütten. Der schlechte Zustand, in dem sich die Kirche befindet, wurde von einigen Besuchern, die unserem Heimatort im letzten Jahr besucht haben, bestätigt. Auf diese Berichte hat der Vorstand reagiert. Gottfried Knall, Stellvertretender Vorsitzender der Heimatortsgemeinschaft, ist im September 2005 zusammen mit seiner Frau Anni nach Waldhütten gefahren und hat gleich die Baufirma Wagner aus Birthälm hinzugezogen, um die dringend nötigen Reparaturarbeiten einzuschätzen. Nach seiner Rückkehr aus Siebenbürgen lud Gottfried Knall im Oktober2005 zu einer Vorstandssitzung in sein Haus nach Fürth ein. Das Hauptthema waren natürlich die Finanzierungskosten. Da die Rücklagen der HOG Waldhütten nicht ausreichen, die Reparaturkosten zu bewältigen, bitten wir alle Waldhüttner und Landsleute, die sich mit Waldhütten verbunden fühlen und denen es am Herzen liegt, dass die Evangelische Kirche in Waldhütten auch weiter als Wahrzeichen einer sächsischen Siedlung bestehen bleibt, um Unterstützung. Die Bankverbindung kann bei Werner Miess, Telefon: (0 74 73) 2 28 01, erfragt werden.

Bestimmt werden viele fragen, ob es sinnvoll ist, die Kirche instandzuhalten, wenn sie nicht mehr genutzt wird und keine Gottesdienste mehr abgehalten werden, weil es nur noch zwei Personen in Waldhütten gibt, die mit dieser Kirche verbunden sind. All diese Fragen sind berechtigt und auch logisch. Sollen aber gerade wir diejenigen sein, die ausgesiedelt sind, unsere Heimat verlassen haben und auch noch Bindung zu alldem, was unsere Vorfahren in hunderten von Jahren in schwerer Arbeit geschaffen und für die Gemeinschaft erbaut haben, die Kirche in Waldhütten dem Verfall überlassen? Allein dieser Gedanke hat uns dazu bewegt, uns für eine Renovierung zu entscheiden. Ich hoffe, dass es noch viele Waldhüttner gibt, die den gleichen Gedanken haben und einige Euro für diesen Zweck spenden. Danke!

Michael Orend, Vorsitzender der HOG Waldhütten

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