@ bosurog:
Wie der Schelm ist, so denkt er (über andere): „Pekuniäre Appetenz“ gefällt mir zwar als Wortschöpfung, hat aber so gar nichts mit den Rückforderungen meiner Familie an den rumänischen Staat und an die Messerschmitt Stiftung zu tun, welche mit Hilfe des Herrn Dr. Christoph Machat unser schäßburger
„Haus mit dem Hirschgeweih“ in Obhut genommen und zu einem Hotel- und Gastronomiebetrieb umfunktioniert hat.
Wenn hier von „pekuniärer Appetenz“ gesprochen werden kann, so doch nur hinsichtlich der Konfiskatoren, denn was meine Familie nach erfolgter Restitution aus diesem Hause zu machen gedenkt, ist der Öffentlichkeit bislang unbekannt.
Die Erben Leicht-Bacon fühlen sich jedenfalls in hohem Maße dem Beispiel ihrer Vorfahren verpflichtet, welche z.B. früh für internationale Frauenrechte eingetreten sind. Auch blicken wir mit Stolz auf unseren unmittelbaren Ahnen Dr. Josef Bacon zurück, welcher das Museum im Stundturm (eines der bestbesuchten Museen Rumäniens) gegründet und unter großen eigenen materiellen Aufwendungen eingerichtet hatte.
Nichts, aber auch rein gar nichts, deutet darauf hin, dass die Nachkommen Leicht-Bacon das „Haus mit dem Hirschgeweih“ als Pfründe und zur persönlichen Bereicherung nutzen möchten. Diese Haltung lässt sich allerdings nur schwerlich auch auf einen Dr. Christoph Machat und seine Messerschmitt Stiftung übertragen.
[Beitrag am 19.08.2009, 12:03 von Armin_Maurer geändert]