1. März 2010
Alle 40 Wintersportbegeisterten hatten ein tolles Wochenende im Schnee. Foto: Jürgen Binder
Der Samstag begann bereits sehr früh, denn alle wollten so schnell wie möglich in die Skigebiete hinaus, um mit ihren Ski und Snowboards den über Nacht gefallenen Neuschnee auszunutzen. Manche verbrachten den Tag aber auch vor der Hütte und nutzten die Abfahrt direkt vor der Tür. Die Sonne zeigte sich an diesem Wochenende leider nur ganz am Ende ein wenig, denn es schneite von Freitagabend bis Sonntagmorgen permanent durch. Dies sorgte zwar für gute Pistenverhältnisse, aber auch für eine schlechte Sicht bei der Talabfahrt, was besonders den Anfängern zu schaffen machte. Es wurde vereinbart, dass sich alle gemeinsam am Samstagnachmittag, wenn die meisten Skigebiete ihre Pforten schlossen, vor der Hütte treffen. Gemeinsam wurde eine Schneebar gebaut, auf der dann das Fettbrot, Zwiebeln und Gurken für alle Teilnehmer zur Stärkung aufgestellt wurden. Mit Musik feierten so die über 40 Teilnehmer ein siebenbürgisches Aprés-Ski mit Fettbrot und Schlager, tanzend im Schnee. Das Gruppenfoto wurde noch vor der Massen-Schneeballschlacht geschossen, bevor Schneebälle durch die Luft flogen und sich manche gegenseitig mit Schnee einseiften. Ganz Mutige hatten großen Spaß daran, mit Saltos und Kopfsprüngen im frischen Pulverschnee zu versinken, was mit Jubel und Applaus der anderen honoriert wurde. Vor dem Abendessen wurde kurzerhand ein Bobbycar-Rennen um die Tische und Stühle veranstaltet, was nicht nur beim Wirt und seinen Gästen für Belustigung sorgte. Der Spieleabend vom Freitag wurde fortgesetzt, jedoch mit einer Wintermodenschau für Unterwäsche als Höhepunkt des Abend und der Stimmung. Gekonnt und mit viel Einfallsreichtum wurde in Unterwäsche so manch andere bekannte Model-Castingshow in den Schatten gestellt. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden gemeinsam gefeiert. Der Sonntag fiel, den nächtlichen Anstrengungen entsprechend, ruhiger aus. Viele Teilnehmer sind ein letztes Mal in die Ski-Gebiete und Pistenregionen gefahren, bevor man dann am Nachmittag die Heimreise angetreten hat.
Edwin-Andreas Drotleff
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29. Februar 2012
11:00 Uhr