Heuer locken die Organisatoren des Nürnberger Fastnachtzuges mit der live-Übertragung des ganzen Umzuges im Bayerischen Fernsehen. Aber die Urzeln werden schon allein von ihren vielen Nürnberger Fans gelockt: Am Sonntag, dem 26. Februar, sind die Siebenbürger Sachsen wieder dabei.
Der Arbeitskreis Kultur des Hauses der Heimat (HdH) Nürnberg und die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen haben einen Zuschuss befürwortet. Das HdH stellt wieder das Quartier für die Urzeln. Bitte meldet euch rechtzeitig an, damit wir bestens planen können! Anmeldungen bitte bis
spätestens 10. Februar im Haus der Heimat Nürnberg unter Telefon: (09 11) 8 00 26 38, E-Mail:
hausderheimat-nbg@t-online.de, oder daheim bei Doris Hutter unter (0 91 32) 6 33 90, wobei unbedingt Telefonnummer und Adresse hinterlegt werden sollten, damit ich für den genauen Treffpunkt sowie andere Details, die ich erst später bekomme, an die Teilnehmer weitergeben kann. Helfer werden ebenfalls dringend gesucht und sind herzlich willkommen: beim Zubereiten des Essens, Schmücken des Handwagens und der Räume, Auftragen, Spülen und Aufräumen.
Der
Markt Weisendorf lädt zum Umzug „Gaudiwurm“ am Faschingsdienstag, dem
28. Februar, ein. Es gelten die gleichen Regeln mit Anmeldeschluss wie in Nürnberg: spätestens 10. Februar, und zwar bei Georg Hutter unter Telefon: (0 91 32) 6 33 90, E-Mail:
hutter.georg@herzomedia.net. Über Reifenschwinger und Musikanten dazu freuen wir uns ganz besonders!
Durch das Urzellaufen pflegen die Agnethler einen Handwerkerbrauch aus dem 17. Jahrhundert: Die Urzeln begleiteten das Forttragen der Zunftlade vom alten zum neuen Zunftmeister und versuchten durch Peitschenknallen und mit lauten Kuhschellen die bösen Geister fernzuhalten (Näheres auch unter
www.urzelnzunft.de). Besonders für Kinder ist der Umzug der Urzeln ein interessantes Erlebnis. Wir Urzeln laden alle Zuschauer ganz herzlich ein, uns mit dem Urzelgruß „Hirräi!“ anzufeuern, egal, wo wir uns an den Tagen begegnen.
Der
Fastnachtszug in Nürnberg beginnt am
26. Februar voraussichtlich schon 12.00 Uhr und endet, je nach Zugnummer, gegen 16.00 Uhr. Genauere Daten kann man der lokalen Presse und Homepage
www.fastnachtszug.de entnehmen. Nach dem Umzug gibt es im Haus der Heimat das traditionelle Urzelnkraut – allerdings aus Platzgründen nur für die Urzeln, Angehörigen und Helfer – und anschließend ein geselliges Beisammensein für alle. Urzel-Fans, die sich die Urzeln aus der Nähe ansehen wollen, können sich gerne im „Haus der Heimat“ einfinden, soweit der Platz reicht, sollten aber für die eigene Verpflegung bitte selber sorgen und Krapfen, Hanklich, Salzkipfel, Salzstangen, Getränke oder eine Spende mitbringen. Dann rücken wir gerne zusammen! Krapfenspenden nehmen wir freudig entgegen, bitten aber, die geplante Krapfenspende möglichst eine Woche vorher bei mir anzukündigen, damit wir besser planen können. Hirräi!!!
Doris Hutter
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