19. Januar 2011
Dreischiffige romanische Basilika in Kirchberg (Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet, Mitte des 19. Jahrhunderts verändert) mit siebengeschossigem Glocken- und Wehrturm im Westen, dem höchsten Turm des Alt- und Harbachtales. Die Kirchenburg besaß noch sechs Wehrtürme, der letzte stürzte 1968 ein. Auftakt zu einer Fotoserie von Friedrich Schuster.
Friedrich Schuster, der diesen Winter im siebenbürgischen Kerz verbringt, hat sich aufgemacht, um noch einmal nachzusehen, wie unsere sächsischen Ortschaften aussehen. Zwischen 1977 und 1989 besuchte er alle 240 Dörfer, Marktflecken und Städte und sprach mit den Menschen, die ihm damals überlieferte Sagen und Märchen mitteilten. In den folgenden zehn Jahren, während er in ein Projekt eingebunden war, das siebenbürgisch-sächsisches Kulturgut dokumentierte, besuchte er den größten Teil der Gemeinden ein zweites Mal.
Zied. Gotische Hallenkirche (16. Jh.), an deren Stelle stand eine romanische Basilika, die von Zisterzienserbauleuten errichtet worden war. Der Wehrturm im Osten besitzt fünf Geschosse und einen Wehrgang mit Fachwerkbrüstung, der kleinere Glockenturm liegt im Westen. Von der Ringmauer ist noch ein Teilstück im Süden erhalten geblieben. Foto: Friedrich Schuster
Einige von Schusters Winterfotos bringen wir in dieser Ausgabe und den nächsten Folgen unserer Zeitung. Heute zeigen wir Kirchberg (1337 zum ersten Mal urkundlich erwähnt) und Zied (1323), zwei Ortschaften, die am oberen Verlauf des Zieder Baches liegen, der bei Kerz in den Alt mündet.
Schlagworte: Siebenbürgen, Kirchenburgen, Kirchen, Fotografie
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