19. August 2011
Binders Autobiographie ist eine lebendige Schilderung seiner abwechslungsreichen beruflichen Entwicklung, wobei der in einem der Kapitel gezogene Vergleich mit dem braven Soldaten Schwejk beinahe symbolhaft für sein ganzes Leben steht. So ist dieser Roman mal berichtend, erzählend oder informierend, jedoch immer interessant und spannend. Er umfasst auf den Tag genau die 29 Jahre vom „Tag der Befreiung“ am 23. August 1944 bis hin zum 23. August 1973, dem Tag seiner Ausreise in die Bundesrepublik und somit seiner persönlichen Befreiung.
Im direkten Anschluss an den Roman berichtet der Autor kurz, wie es ihm und seiner Familie bis heute in der Bundesrepublik weiter ergangen ist. Der Roman erscheint im August im KUBI-Selbstverlag.
Monika Blumenstock
Schlagworte: Buch, Rezension, Kommunismus
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