Ehemalige Gründungsmitglieder wie Richard Wagner, Gerhard Ortinau, Anton Sterbling, Ernest Wichner, Johann Lippet, William Totok und Werner Kremm, deren Mitstreiter Horst Samson, Balthasar Waitz und Helmuth Frauendorfer sowie deren kritische Begleiter und Förderer Gerhardt Csejka, Peter Motzan und Eduard Schneider nehmen an der Tagung teil. Im Umfeld der „Aktionsgruppe“ ist auch die spätere Nobelpreisträgerin Herta Müller literarisch sozialisiert worden.
Über die ehemaligen Akteure der Gruppe, deren Texte und Umfeld referieren Literaturwissenschaftler aus Deutschland und Rumänien. Lesungen, Podiumsdiskussionen und eine Ausstellung über die Mitglieder der „Aktionsgruppe“ im Visier der Securitate, die von der rumänischen Gauck-Behörde (CNSAS) präsentiert wird, sowie eine Filmvorführung von Helmuth Frauendorfer über die Beobachtung und Verfolgung junger rumäniendeutscher Schriftsteller durch den rumänischen kommunistischen Geheimdienst runden das Programm ab. Die Tagung wird vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) und dem Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur der West-Universität Temeswar/Timişoara veranstaltet. Nähere Informationen bei Dr. Stefan Sienerth, E-Mail: Stefan.Sienerth[ät]ikgs.de, und im Internet:
www.ikgs.de.
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