Einblicke in die Lebenswelt der KarpatenUnter dem Titel "Nahe Fremde - Einblicke in die Lebenswelt der Karpaten" zeigt das Donauschwäbische Zentralmuseum Fotografien von Jean Cuisenier vom 23. Februar bis 17. April. Der französische Ethnologe Cuisenier unternahm von 1971 bis 1993 mehrere Forschungsreisen in die rumänischen Karpaten. Dabei entstanden Bilder von Landschaften, von Häusern sowie von Menschen in der Familie und bei der täglichen Arbeit. Dem Fotografen offenbarten sich in drei Dörfer der Bukowina, Maramuresch und in Oltenien - eine ferne Welt mitten im Europa des 20. Jahrhunderts - eine "nahe Fremde", die er in Hunderten von Fotografien der Menschen und ihrer Lebensweise einfing. Eröffnet wird die Ausstellung am 23. Februar, 18.00 Uhr. Zu sehen ist die Sonderausstellung dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr.
Vortrag über rumänische KlösterEinen Lichtbildvortrag über die Klöster in den rumänischen Karpaten hält der siebenbürgische Historiker Martin Rill am 2. März, 19.00 Uhr, im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm an der Donau. Die Klöster der Nordmoldau (Bukowina) wurden als geistige Bollwerke gegen den vorrückenden Islam gebaut. Die Zeit um 1500 ist eine Epoche großer Kirchenähe und glühender Frömmigkeit in der Moldau. Aus diesem Glauben heraus wurden im 15. und 16. Jahrhundert die schönsten Klöster gebaut, die außen bemalt wurden. Die großflächigen Bildprogramme der moldauischen Kirchen werden im Vortrag anschaulich vorgestellt. Eintritt: 2,50 Euro.
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