9. Mai 2008
Ausstellungseröffnung am 9. April 2008 im Dorfmuseum in Bukarest, von rechts nach links: Paula Popoiu, Virgil Niţulescu, Hans-Christian Habermann, Dr. Volker Wollmann und Hans-Joachim Acker.
Dankesworte an Habermann richtete auch Virgil Niţulescu, Generalsekretär im rumänischen Kultusministerium, im Namen der rumänischen Behörden und Institutionen, die für den Erhalt des siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes zuständig sind. Er habe sich sowohl im Bereich der Denkmalpflege als für die Stadtverschönerung und Förderung einer beeindruckenden Reihe von Veranstaltungen des Kulturhauptstadt-Programms 2007 in Hermannstadt eingesetzt.
Eröffnungsfeier im Dorfmuseum in Bukarest, von rechts: Museumsleiterin Dr. Doz. Paula Popoiu, Virgil Niţulescu, Generalsekretär im rumänischen Kultusministerium, und Dipl.-Ing. Hans-Christian Habermann, Stiftungsratvorsitzender der Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung in München.
Die Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung werde ihren langjährigen Einsatz im Bereich der Kulturgutsicherung fortführen, sagte Habermann, und zwar im Zuge von Partnerschaften (Tartlau und Honigberg) und in paritätischer Kooperation mit dem World Monuments Fund (WMF). So beginnen in diesem Sommer Reparaturen an Dächern und Türmen und andere Instandsetzungsarbeiten in der weltbekannten Kirchenburg Birthälm. Sanierungsarbeiten sind an der Kirchenburg Reußmarkt und am „Schusterturm“ der Stadtmauer in Mühlbach geplant.
Siebenbürgisch-sächsische Trachten und bemalte Möbel aus dem Bestand des Bukarester Dorfmuseums.
Wie die Ausstellung über die Partnerschaften und Projekte der Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung konzipiert und gegliedert ist, erläuterte abschließend Dr. Volker Wollmann, der an den dokumentarischen Vorarbeiten, der Auswahl des Bildmaterials und dem Aufbau der Ausstellung maßgeblich mitgewirkt hatte. Die Stiftung hat in den letzten 15 Jahren über 45 Einzelprojekte durchgeführt und dabei zahlreiche Baudenkmäler, vorwiegend Kirchen und Kirchenburgen, saniert und renoviert. Hinzu kommen Restaurierungsarbeiten an Fresken und dinglichen Kulturgütern, die in den neu errichteten Kirchen- und Dorfmuseen in Tartlau, Malmkrog, Bulkesch und Reußmarkt ausgestellt werden sollen. Das Dorfmuseum hat sich schon zur Zeit, als Juliana Fabritius-Dancu hier tätig war, für den Erhalt und die Präsentation siebenbürgisch-sächsischer Volkskunst eingesetzt. Kurz nach der Wende hat die Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung museale Gegenstände im ländlichen Bereich des sächsischen Siedlungsgebietes und ethnologische Feldforschungen des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim massiv unterstützt.Schlagworte: Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung, Denkmalpflege, Kirchenburgen, Burzenland
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