Bukarest – Obwohl Rumänien nur über 320 Kilometer Autobahn verfügt, will das Transportministerium eine Maut einführen, zusätzlich zur Vignette, die für alle Nationalstraßen in Rumänien vorgeschrieben ist.
Laut Mediafax haben das Transport- und das Finanzministerium bereits ein Dokument für eine Mauteinführung unterzeichnet. Der Nachrichtenagentur zufolge könnte die Einführung jedoch widerrechtlich sein, da für die Autobahnen A1 (Bukarest-Piteşti) und A2 (Bukarest-Cernavoda) bereits Partnerschaften zu deren Instandhaltung unterzeichnet wurden, die bis 2012 gültig seien.
Die rumänische Regierung sucht nach Wegen, um zusätzliche Gelder für die Kofinanzierung der Autobahnen zu finden, da die EU-Kommission ihre Teilfinanzierung weiterer Transportinfrastruktur-Projekte in Rumänien von der Nachhaltigkeit der Bauarbeiten einschließlich deren Finanzierung abhängig gemacht haben soll. Bis 2013 sollen mit EU-Geldern weitere 373 Kilometer Autobahn gebaut werden. Rumänien könnte eine Finanzierung von bis zu zwei Milliarden Euro beantragen.
Winterreifenpflicht
Laut einem neuen Gesetz herrscht in Rumänien für die Zeitspanne vom 1. November bis 31. März Winterreifenpflicht. Bei Gesetzesverstößen drohen Bußgelder von 600 bis 850 Euro.
RS
Artikel wurde 1 mal kommentiert.