19. November 2011
Die Brukenthal’sche Sommerresidenz in Freck möchte Bürgermeister Arnold Klingeis zu einem Touristenmagneten entwickeln. Foto: Holger Wermke
Die Gespräche kreisten um Fragen wie Abfallentsorgung und die Produktion von Energie aus alternativen Quellen. Klingeis warb besonders für das von ihm angestoßene Projekt „Local Energy“ in Freck/Avrig. Bis 2030 – so der ehrgeizige Plan – möchte er die 13000 Einwohner zählende Stadt unabhängig von herkömmlichen Energien machen, und setzt auf Photovoltaik, Biomasse und Wasserkraft. Der Masterplan einer Bukarester Universität liegt bereits vor. Der Bürgermeister rechnet mit Gesamtkosten von 50 Millionen Euro. Um die notwendigen Investitionen zu stemmen, braucht Klingeis finanzkräftige Partner. Möglicherweise gelang in China ein erster Durchbruch. Zumindest berichtet er sichtlich erfreut über die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit Vertretern des Unternehmens Dahzeng Solar Photoelectric Equipment Manufacture. Der Hersteller von Photovoltaikanlagen sondiere die Möglichkeit, im Industriepark Mârşa zu investieren.Holger Wermke
Schlagworte: Siebenbürgen, Freck, Tourismus, Wirtschaft
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