Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Hauptwerke der Publizistin und Gelehrten Hannah Arendt (1906-1975), die sich mit den Totalitarismen des 20. Jahrhunderts auseinandergesetzt hat. Arendt war 1933 aus Deutschland verbannt und erhielt 1955 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Die Ausstellung zeigt ihre wichtigsten Bücher (u.a. ,„Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“, „Eichmann in Jerusalem“, „Über die Revolution“), die in Rumänien vor der Wende verboten waren. Das berühmte Fernsehgespräch der Publizistin mit Günter Gaus, „Was bleibt? Es bleibt die Muttersprache“ (ZDF, 1964), ergänzt die ausgestellten Tafeln und Bücher. Veranstalter sind das Deutsche Kulturzentrum Temeswar in Zusammenarbeit mit der Eugen-Todoran-Bibliothek. Das Projekt wird vom Goethe-Institut und der Kulturstiftung des Bundes gefördert.
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