Die rumänische Regierung hat den monatelangen Streit mit dem amerikanischen Baukonzern Bechtel über den Bau einer Autobahn beigelegt. Beide Vertragspartner verständigten sich auf eine Änderung des 2004 abgeschlossenen Kontraktes.
Die Vereinbarung sieht vor, dass Rumänien nun nur 30 Prozent des Wertes der Bauarbeiten eines Jahres zu bezahlen hat, für 2006 folglich 30 Millionen Euro, meldet die Presseagentur
dpa. Der US-Konzern hatte zuvor 250 Millionen Euro als Vorauszahlung gefordert. Bis 2012 soll Bechtel eine 415 Kilometer lange Autobahn bauen, die Bukarest mit Rumäniens Westgrenze verbindet. Deutliche Verfahrenskritik hat die Europäische Union geübt, da die sozialdemokratische Vorgängerregierung den Auftrag ohne Ausschreibung an den amerikanischen Baukonzern vergeben hatte.
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