Ergebnisse zum Suchbegriff „1993“

Artikel

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4. Juni 2026

Verbandspolitik

Schweiz tritt der Föderation der Siebenbürger Sachsen bei

Die Föderation der Siebenbürger Sachsen hat einen historischen Schritt beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 23. Mai 2026 in Dinkelsbühl vollzogen. Der Verein der Siebenbürger Sachsen in der Schweiz wurde als sechstes Mitglied in den Dachverband aufgenommen. Die Unterzeichnung des Beitritts erfolgte in festlichem Rahmen bei der Eröffnungsveranstaltung im Schrannenfestsaal. mehr...

18. April 2026

Verbandspolitik

Schweiz wird neues Föderationsmitglied

Die Föderation der Siebenbürger Sachsen stärkt durch zahlreiche Begegnungen den weltweiten Zusammenhalt. Höhepunkte 2025 waren die drei großen Treffen, die unsere sächsische Gemeinschaft weltweit vereint haben: die Heimattage in Dinkelsbühl und Youngstown sowie das Sachsentreffen in Zeiden, betonte Rainer Lehni, Präsident der Föderation, in dem Föderationsgespräch, das am 1. April zum sechsten Mal in Folge online stattfand. mehr...

14. April 2026

Kulturspiegel

Der nahbare Filmemacher: Zum 70. Geburtstag von Günter Czernetzky

Und schon folgt die nächste Wortmeldung! Das Publikum ist neugierig. Eine Frage jagt die nächste. An den Fragen merkt man: Das Thema ist den Menschen nicht vertraut. „Wird er noch können?“, denke ich. Keine Spur von Müdigkeit zeichnet sich in seinem Gesicht ab. Ich bewundere seine Geduld: Auf die naivsten Stellungnahmen geht er mit einer erstaunlichen Ernsthaftigkeit ein. Ausdauer hat er auch: Falsche Annahmen und Fehler räumt er diplomatisch aus dem Weg, kein Mensch fühlt sich gekränkt. Seine Erklärungen sind anschaulich. Er stellt Zusammenhänge her und nimmt das Publikum mit. Bis zum Schluss bleibt er nahbar. Wer zu schüchtern ist, um ihn während des offiziellen Publikumsgesprächs zu befragen, kommt hinterher zu ihm – Günter Czernetzky steht noch immer zugewandt im Foyer des Kinos und beantwortet Fragen. mehr...

31. März 2026

Kulturspiegel

Vom Heldentenor zur Stiftung Klaus Brambach: Fünf wertvolle Tonträger auf Siebenbuerger.de zu hören

Den Namen Brambach wird man vergebens in einem siebenbürgischen Künstlerlexikon suchen. Fritz Brambach (1903-1949), in Dortmund geboren, war ein in den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts gefeierter Heldentenor in deutschen Konzertsälen. Mit seinem strahlenden Timbre, der das hohe „d“ mühelos erreichte, begeistere er sein Publikum mit großen Rollen in den Opern von Wagner, Puccini, Bizet, Verdi und Adam. Eine CD versammelt alte Aufnahmen – etwa Wagners Gralserzählung (Lohengrin) oder Puccinis Tosca – und zeugt von der Gestaltungskraft des Sängers, der auch in seinen Liedinterpretationen von Schubert, Brahms, Beethoven, Wolff und Kaun tiefen Eindruck hinterließ. Seine Begeisterung für die Oper hat er seinem Sohn Klaus (*1942) vermacht, obzwar der den Vater bereits mit sieben Jahren verlor und obwohl der Sohn einen ganz anderen Weg als den des Sängers einschlagen sollte. Klaus Brambach studierte Sprachwissenschaft und Journalistik und schlug danach eine Diplomatenlaufbahn ein. Diese führte ihn zunächst in den asiatischen Raum, nach Kalkutta, und ab 1988 nach Bukarest als Pressereferent der Deutschen Botschaft. Die Liebe zur Musik, speziell zur Oper hat ihn dabei immer mit begleitet. mehr...

24. März 2026

Kulturspiegel

Kulturpreis 2026 geht an Prof. Dr. Hannah Monyer

Der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturpreis, die höchste von den Siebenbürger Sachsen vergebene Ehrung für wissenschaftliche und künstlerische Leistungen, wird für das Jahr 2026 der Medizinerin und Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Hannah Monyer zuerkannt. Der Preis wird in feierlichem Rahmen am Pfingstsonntag, dem 24. Mai, während des Heimattages der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl verliehen. mehr...

3. März 2026

Jugend

Die siebenbürgische Jugendarbeit mitgeprägt: Nachruf auf Ortwin Bonfert, ehemaliger Bundesjugendleiter der SJD

Mit tiefer Bestürzung haben viele Weggefährten des früheren Bundesjugendleiters der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD), Ortwin Rainer Bonfert, von seinem viel zu frühen Tod am 5. Februar 2026 in Stuttgart erfahren. Ortwin Bonfert wurde nur 53 Jahre alt. In den 1990er Jahren hat er die Jugendarbeit der Siebenbürger Sachsen in Deutschland mitgeprägt. mehr...

7. Dezember 2025

Kulturspiegel

Würdigen, pflegen und bearbeiten: Gedanken zu Geschichte, Identität und Kulturerbe der Siebenbürger Sachsen

In der Siebenbürgischen Zeitung vom 7. Juli 2025 hat Horst Göbbel unter dem Titel „Komplex Artur Phleps II. Vor 80 Jahren: Flucht und Evakuierung aus Nordsiebenbürgen“ Tagebuchaufzeichnungen von General Artur Phleps (1881-1945) veröffentlicht (siehe auch SbZ Online vom 12. Juli 2025). In einem Diskussionsbeitrag mit dem Titel „Unsere Faschisten“ hat Ortwin-Rainer Bonfert in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien vom 24. Juli 2025 dazu Stellung genommen. An dessen Ende heißt es: „Dieser Beitrag spiegelt die Meinung von Ortwin-Rainer Bonfert. Welches ist die Ihrige? Wir müssen reden.“ mehr...

24. November 2025

Verschiedenes

Der neue Jakobsweg des Balkans: „Via Transilvanica“ von Nord bis Süd erkundet

Der Weltenbummler Wolfgang Post aus Herborn im Westerwald hat die „Via Transilvanica“ in Rumänien vom Kloster Putna im Norden bis zur Hafenstadt Drobeta Turnu Severin im Süden zu Fuß erkundet. In zwei Monaten legte er 1 366 Kilometer zurück, wobei er auch Abstecher in Orte Siebenbürgens machte, die er von früheren Wanderungen kannte. Abenteuerlich wurde es, als er in einem Wald bei Deutsch-Kreuz auf einen Bären traf. Der 73-Jährige berichtet im Folgenden über herzliche und spannende Begegnungen mit Menschen, geht aber mit feiner Beobachtungsgabe auch auf die Eigenheiten des Landes ein. mehr...

28. Oktober 2025

Interviews und Porträts

Heimatgestalterin ohne Halbherzigkeiten: Interview mit Ortrun Rhein

Ortrun Rhein, langjährige Leiterin des Alten- und Pflegeheims „Dr. Carl Wolff“ sowie des Erwachsenen- und Kinderhospizes in Hermannstadt, wurde beim diesjährigen Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl für ihr humanitäres Engagement und die beispielhafte Bewältigung ihrer herausfordernden Lebensaufgabe mit der Carl-Wolff-Medaille geehrt. 1967 in Rosenau geboren, folgte sie von Anfang an ihrer Berufung und absolvierte das Pädagogische Lyzeum und Theologiestudium in Hermannstadt. Sie baute das SOS-Kinderdorf in Heltau mit auf und ist seit 1999 Leiterin der größten diakonischen Einrichtung der evangelischen Landeskirche, eine Heimatgeberin für Menschen in der schwersten Zeit ihres Lebens. Durch ihren Werdegang und unermüdlichen Einsatz im Dienst der menschlichen Hilfsbedürftigkeit jeden Alters hat sie dem Begriff Heimat eine ganz neue Wertung geschenkt. Astrid Fodor, die Bürgermeisterin von Hermannstadt, sagte bei der Ernennung Ortrun Rheins zur „Hermannstädter Botschafterin“, sie sei die „richtige Person am richtigen Ort“. Diese Einschätzung teilt auch Brigitte Kräch, die das folgende Interview mit Ortrun Rhein für den Hermannstädter Heimat-Boten führte. mehr...

14. Oktober 2025

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: Die Volksballade „Honnes Moler“

Die Volksballade „Honnes Moler (Naajcht am nenj)“ ist ein altes siebenbürgisch-sächsisches Volkslied, das vermutlich von Bänkelsängern in Siebenbürgen im späten Mittelalter gedichtet und verbreitet wurde. Friedrich Wilhelm Schuster (1824-1914) veröffentlichte den Text erstmals 1865 in seiner Sammlung „Siebenbürgisch-sächsische Volkslieder, Sprichwörter, Räthsel, Zauberformeln und Kinderdichtungen“ aus mündlicher Mühlbacher Überlieferung. Gottlieb Brandsch (1872-1959) fügte in seiner Sammlung „Siebenbürgisch-deutsche Volkslieder, I. Band, Lieder in Siebenbürgisch-sächsischer Mundart“ (Krafft & Drotleff, Hermannstadt 1931) auch eine Melodie hinzu, die er aus mündlicher Überlieferung in Scharosch bei Mediasch aufgezeichnet hatte. mehr...